Portugieser

Aus dieser Rebsorte entstehen in der Regel unkomplizierte, süffige und frische Schoppenweine. Die Herkunft dieser Rebsorte kann nicht eindeutig belegt werden. Der Portugieser ist über Österreich (18. Jahrhundert) nach Deutschland (19. Jahrhundert) gekommen. Die Sorte stellt geringe Boden- und Lagenansprüche, ist allerdings weniger für feuchte und schwere Böden geeignet. Die Trauben reifen früh und können schon recht früh im Herbst geerntet werden. Der Rotwein zeichnet sich durch eine frischen Säure und leichten Körper aus. Häufig wird er auch als Weißherbst (Rosé) ausgebaut.